Branchenexpertise

Online-Marketing-Agentur für Steuerberater und Kanzleien

Deine Kanzlei ist ausgelastet, aber die falschen Mandate kommen, und für die offenen Stellen meldet sich niemand. Think11 hilft Steuerberatern und Prüfungsgesellschaften, bei Google für die Mandate und Bewerber sichtbar zu werden, die sie wirklich wollen – sachlich und im Rahmen des Berufsrechts.

Was macht eine Online-Marketing-Agentur für Steuerberater?

Eine Online-Marketing-Agentur für Steuerberater, oft auch Kanzleimarketing genannt, sorgt dafür, dass eine Kanzlei bei Google von den Mandanten und Fachkräften gefunden wird, die sie will: mit gepflegtem Unternehmensprofil, Seiten zu den Beratungsschwerpunkten, Suchkampagnen für abgegrenzte Themen und einer Karriereseite. Die Werbung muss sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichten und darf nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet sein (§ 57a StBerG). Berufswidrige Werbung darf die Kanzlei auch nicht durch Dritte veranlassen oder dulden, also auch nicht durch ihre Agentur (§ 9 Abs. 1 BOStB). Think11 arbeitet so für Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Treuhandgesellschaften und misst an Anfragen und Bewerbungen.

Belege und Nachweise

Ausgelastet – aber mit den falschen Mandaten

Viele Kanzleien haben kein Auslastungsproblem, sondern ein Passungsproblem. Die Anrufe kommen, aber es sind kleine Mandate, Preisvergleicher und Anfragen zu Themen, die die Kanzlei gar nicht bearbeiten will. Gleichzeitig bleiben Stellen für Steuerfachangestellte monatelang offen.

Beides hat dieselbe Ursache: Die Kanzlei ist online zwar vorhanden, aber nicht mit dem, wofür sie steht. Eine Website mit Leistungsliste und Teamfoto erklärt nicht, warum ein Unternehmer mit Nachfolgefrage oder eine Ärztin mit Praxisgründung genau hier richtig ist.

Was Mandanten und Bewerber suchen

Mandanten suchen selten „Steuerberater“ allein. Sie suchen nach ihrer Situation: Nachfolge, Gründung, Grundsteuer, Immobilienverkauf, Heilberufe, Umsatzsteuer bei Auslandsgeschäften. Wer diese Situationen auf eigenen Seiten beschreibt, zieht die Anfragen, die zu den eigenen Schwerpunkten passen.

Bewerber suchen nach etwas anderem: nach Arbeitszeitmodellen, Weiterbildung, Technik und dem Gefühl, dass die Kanzlei ihre Arbeit ernst nimmt. Eine Stellenanzeige mit „Wir bieten ein motiviertes Team“ beantwortet keine dieser Fragen.

Der Rahmen: Berufsrecht

Steuerberater dürfen werben – sachlich und bezogen auf die berufliche Tätigkeit. Für die Praxis heißt das:

  • Informieren statt versprechen: Fachbeiträge, Erläuterungen zu Beratungsfeldern und klare Kanzleiprofile sind in Ordnung, Superlative und Garantien nicht.
  • Keine Werbung für ein einzelnes Mandat im Einzelfall: Anzeigen richten sich an Zielgruppen und Themen, nicht an eine bestimmte Person mit einem bestimmten Auftrag.
  • Bewertungen ehrlich einholen: Mandanten um Bewertungen zu bitten ist üblich; gekaufte oder geschönte Bewertungen sind es nicht.
  • Die Kanzlei steht für ihre Agentur ein: Berufswidrige Werbung durch Dritte zu veranlassen oder zu dulden ist unzulässig (§ 9 Abs. 1 BOStB). Anzeigen und neue Seiten gibt die Kanzlei deshalb vor dem Start frei.
  • Qualifikationen belegbar halten: Wer Bezeichnungen als Hinweis auf besondere Qualifikationen verwendet, muss im genannten Gebiet theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen nachweisen können (§ 9 Abs. 3 BOStB). Hinweise auf Fortbildungen stehen räumlich getrennt von Name und Berufsbezeichnung und dürfen nicht mit Fachberaterbezeichnungen verwechselt werden können oder sonst irreführen (§ 9 Abs. 2 BOStB).
  • Keine Kampfpreise, keine Herabsetzung, keine fragwürdigen Adressen: Berufswidrig ist jede Maßnahme, die darauf zielt, einen anderen Steuerberater unlauter aus einem Auftrag zu verdrängen, etwa das Angebot einer unangemessen niedrigen Vergütung, das Herabsetzen anderer Steuerberater oder die Abwerbung mit rechtswidrig beschafften Adressdaten (§ 19 BOStB). Anzeigen werben deshalb mit Schwerpunkten, nicht mit Preisen gegen andere Kanzleien.

Grundlage sind das Steuerberatungsgesetz und die Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer in der seit 1. August 2022 geltenden Fassung. Wir planen Inhalte und Kampagnen so, dass sie in diesem Rahmen bleiben. Die berufsrechtliche Letztverantwortung liegt bei der Kanzlei; wir sagen dir aber, wo wir eine Formulierung für riskant halten.

Was wir für Kanzleien aufbauen

Lokale Sichtbarkeit. Unternehmensprofil, Local SEO und strukturierte Daten, damit die Kanzlei in der lokalen Suche und im Kartenbereich erscheint. Das Google-Unternehmensprofil ist für Kanzleien oft der wichtigste einzelne Hebel.

Schwerpunktseiten. Für jedes Beratungsfeld, das du ausbauen willst, eine Seite mit den Fragen, die Mandanten in dieser Situation wirklich haben. Das ist SEO, das auf passende Mandate zielt statt auf Reichweite.

Kampagnen mit klarer Zielgruppe. Google Ads für abgegrenzte Themen und für das Recruiting, gemessen an qualifizierten Anfragen und Bewerbungen.

Karriereseite und Stellenkampagnen. Mit konkreten Antworten statt Floskeln und mit strukturierten Stellendaten für Google Jobs.

Für wen wir in der Branche arbeiten

Zu unseren Auftraggebern gehören Steuerberatungskanzleien und -gesellschaften, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Treuhand- und Beratungsgesellschaften sowie Anbieter von Weiterbildung für Steuerberater. Namen nennen wir nicht; Vertraulichkeit gehört in diesem Beruf zum Handwerk.

Wann wir abraten

Wenn die Kanzlei keine Kapazität für neue Mandate hat und auch nicht einstellen will, sind Mandantenkampagnen verschwendetes Geld. Dann ist Recruiting der richtige erste Schritt – oder gar keine Werbung. Und wenn Anfragen tagelang unbeantwortet bleiben, hilft zuerst ein klarer Ablauf für Rückrufe mehr als jede Anzeige.

So läuft die Zusammenarbeit

  1. Erstgespräch: Wunschmandate, offene Stellen und Zeitplan, kostenfrei.
  2. Bestandsaufnahme: Wie die Kanzlei heute in der lokalen Suche und im Kartenbereich dasteht, was die Website misst und welche Schwerpunkte online fehlen.
  3. Ein klarer erster Schritt: meist Unternehmensprofil, Messung und eine erste Schwerpunkt- oder Karriereseite. Anzeigen und Texte gibst du vor dem Start frei.
  4. Laufende Steuerung: regelmäßige Abstimmung, ein Bericht mit Anfragen und Bewerbungen und Budget dort, wo passende Mandate entstehen.

Die Preisrahmen für SEO, Google Ads und Tracking findest du auf unserer Preisseite.

Nächster Schritt

Sag uns, welche Mandate du mehr willst und welche Stellen offen sind. Wir zeigen dir, wie deine Kanzlei dafür heute bei Google dasteht. Erstgespräch vereinbaren

Unsere Expertise

Maßgeschneiderte Lösungen für deine Branche

Lokale Sichtbarkeit für die richtigen Mandate

Unternehmensprofil, lokale Suchergebnisse und Seiten für deine Schwerpunkte – damit dich die Mandanten finden, die zu deiner Kanzlei passen, nicht nur die, die zuerst anrufen.

Schwerpunkte statt Bauchladen

Eigene Seiten für Beratungsfelder wie Unternehmensnachfolge, Heilberufe, Immobilien oder internationale Sachverhalte ziehen gezielte Anfragen statt Preisvergleicher.

Recruiting für Fachkräfte

Karriereseiten und Stellenkampagnen, die Steuerfachangestellte und Berufseinsteiger dort erreichen, wo sie suchen – mit Angaben, die für Bewerber wirklich zählen.

Sachlich und berufsrechtskonform

Wir planen Inhalte und Anzeigen im Rahmen des Berufsrechts: informativ, ohne reißerische Versprechen und ohne Werbung für einzelne Mandate.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert Online-Marketing für Steuerberater?

Online-Marketing für Steuerberater zielt auf zwei Gruppen: passende Mandanten und Fachkräfte. Für Mandanten zählen lokale Sichtbarkeit bei Google, ein gepflegtes Unternehmensprofil, Seiten zu den Beratungsschwerpunkten der Kanzlei und eine einfache Kontaktaufnahme. Für Bewerber zählen eigene Karriereseiten und Stellenkampagnen. Rahmen ist das Berufsrecht: Werbung ist erlaubt, muss aber sachlich über die berufliche Tätigkeit informieren und darf nicht auf ein einzelnes Mandat im Einzelfall zielen. Think11 plant Kampagnen und Inhalte so, dass sie diesen Rahmen einhalten und an Anfragen gemessen werden.

Dürfen Steuerberater überhaupt Werbung machen?

Ja. Das Steuerberatungsgesetz erlaubt Werbung, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist (§ 57a StBerG). Suchmaschinenwerbung, Fachbeiträge und Kanzleiprofile sind damit möglich, marktschreierische Aussagen oder Rabattaktionen nicht. Für Wirtschaftsprüfer gilt die Wirtschaftsprüferordnung mit eigenen Vorgaben.

Lohnt sich Google Ads für eine Steuerkanzlei?

Für klar abgegrenzte Schwerpunkte und für das Recruiting oft ja, für allgemeine Suchen wie „Steuerberater in der Nähe“ weniger, weil dort viele Anfragen zu kleinen Mandaten kommen. Wir prüfen vor dem Start, welche Suchen zu deinen Wunschmandaten passen, und messen an qualifizierten Anfragen, nicht an Klicks.

Wie wichtig ist das Google-Unternehmensprofil für Kanzleien?

Sehr wichtig, weil viele Mandanten über die lokale Suche und Google Maps zuerst Kontakt haben. Vollständige Angaben, passende Kategorien, aktuelle Öffnungszeiten und echte Bewertungen entscheiden mit, ob deine Kanzlei im lokalen Kartenbereich erscheint.

Dürfen Steuerberater um Google-Bewertungen bitten und darauf antworten?

Ja. Google erlaubt, Kunden um Rezensionen zu bitten, die ihrer tatsächlichen Erfahrung entsprechen. Verboten sind Anreize wie Zahlungen, Rabatte oder kostenlose Leistungen und das gezielte Bitten nur um positive Rezensionen. Bei Antworten gilt die Verschwiegenheitspflicht nach § 57 Abs. 1 StBerG, die sich auf alles bezieht, was in Ausübung des Berufs bekannt geworden ist. Antworte deshalb ohne Mandatsdetails und im Zweifel, ohne zu bestätigen, dass jemand Mandant ist.

Wie finden wir über Online-Marketing Steuerfachangestellte?

Mit einer Karriereseite, die konkrete Fragen beantwortet: Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, Weiterbildung zum Steuerfachwirt oder Steuerberater, Mandantenstruktur, Technik. Dazu kommen Stellenkampagnen in der Suche und in sozialen Netzwerken sowie strukturierte Stellendaten, damit Anzeigen in Google Jobs erscheinen.

Braucht eine Kanzlei eine Agentur, die nur Steuerberater betreut?

Nicht zwingend. Wichtig ist, dass die Agentur das Berufsrecht kennt, denn die Kanzlei darf berufswidrige Werbung auch nicht durch Dritte veranlassen oder dulden (§ 9 Abs. 1 BOStB), und dass sie an qualifizierten Anfragen und Bewerbungen misst. Frag im Erstgespräch nach Erfahrung mit Kanzleien, nach dem Freigabeprozess für Anzeigen und Texte und nach dem Reporting. Think11 arbeitet neben anderen Branchen für Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Treuhandgesellschaften.

Was kostet eine Online-Marketing-Agentur für Steuerberater?

Das hängt vom Umfang ab: Ein lokales Grundgerüst mit Unternehmensprofil und Schwerpunktseiten ist ein überschaubares Projekt, laufende Kampagnen für Mandate und Recruiting ein monatliches Budget plus Betreuung. Zur Orientierung unsere veröffentlichten Preisrahmen: Die Betreuung von Google Ads liegt meist bei 500 bis 5.000 Euro im Monat zuzüglich Media-Budget, laufende SEO-Betreuung beginnt bei rund 2.500 Euro im Monat und ein einmaliges SEO-Audit kostet je nach Website meist 2.000 bis 5.000 Euro. Einen konkreten Rahmen nennen wir nach einem kurzen Blick auf Region, Schwerpunkte und offene Stellen.

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