Branchenexpertise

Tourismusmarketing: Direktbuchungen statt Portal-Provision

Gäste finden dich – aber über das Buchungsportal, das dafür Provision nimmt. Oder sie finden die Region, aber nicht dein Angebot. Think11 hilft Reiseveranstaltern, Hotels und Destinationen, früher in der Reiseplanung sichtbar zu sein und mehr Buchungen direkt zu gewinnen.

Was ist Tourismusmarketing?

Tourismusmarketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen Reiseveranstalter, Hotels, Freizeitanbieter und Destinationen Gäste gewinnen – von der Inspiration über die Planung bis zur Buchung und Bewertung. Online zählen vor allem Sichtbarkeit in der frühen Planungsphase, Suchkampagnen auf Reiseziel und Reiseart, Social Media und Video für die Inspiration, gepflegte Bewertungen und eine Messung, die Direktbuchungen von Portalbuchungen trennt. Think11 plant diese Kanäle saisonal und misst an Buchungen, nicht an Reichweite.

Belege und Nachweise

Gefunden – aber über das Portal

Für viele Reiseanbieter ist das Buchungsportal Segen und Last zugleich. Es bringt Gäste, nimmt aber Provision, bestimmt die Sichtbarkeit und besitzt die Kundenbeziehung. Gleichzeitig beginnt die Reiseplanung immer früher: mit einem Video, einem Social-Media-Beitrag oder einer Frage an eine KI, lange bevor jemand ein konkretes Datum sucht.

Wer in dieser frühen Phase nicht sichtbar ist, wird später nur noch über den Preis verglichen. Und wer bei der Suche nach dem eigenen Namen nicht vor dem Portal steht, zahlt Provision für Gäste, die ihn bereits kannten.

Wie Reisende heute planen

  • Inspiration: Social Media, Video, Empfehlungen, zunehmend auch KI-Assistenten. Gesucht wird noch nichts Konkretes.
  • Planung: Suchen nach Reiseziel, Reiseart und Zeitraum, Vergleich von Angeboten und Bewertungen.
  • Buchung: Entscheidung für Portal oder Direktbuchung – oft abhängig davon, wer zuletzt den besseren Eindruck gemacht hat.
  • Nach der Reise: Bewertungen, Empfehlungen, Wiederbuchung. Die günstigsten neuen Gäste sind oft die Empfehlungen der letzten.

Was wir für Reiseanbieter und Destinationen aufbauen

Suchkampagnen für Ziel, Reiseart und Marke. Google Ads mit Budgets nach Buchungsfenstern, Geo-Targeting auf die Herkunftsmärkte der Gäste und eigene Kampagnen für die Markensuche, damit sie nicht dem Portal gehört.

Inhalte für die Planungsphase. Reiseziel-, Programm- und Ratgeberseiten, die Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden. Das ist Content-Marketing mit Blick auf Buchungen und die Grundlage für Empfehlungen in KI-Antworten.

Social Media und Video für die Inspiration. Social-Media-Marketing mit echten Bildern und Menschen statt Stockfotos, dazu Retargeting für alle, die sich informiert, aber noch nicht gebucht haben.

Messung, die Direkt- und Portalbuchungen trennt. Nur so lässt sich sehen, ob Marketing die Provisionen senkt oder nur verschiebt.

Besonderheiten der Branche

  • Saisonalität: Die meisten Entscheidungen fallen in wenigen Wochen. Gleichmäßige Budgets verschenken Geld.
  • Kapazität als Grenze: Ausgebuchte Termine brauchen keine Werbung, Restplätze umso mehr. Kampagnen sollten an die Verfügbarkeit gekoppelt sein.
  • Mehrere Entscheider: Bei Familien- und Jugendreisen entscheiden Eltern mit, bei Gruppenreisen oft ein Organisator.
  • Bewertungen als Währung: Kaum eine Branche hängt so stark an Bewertungen. Ein ehrlicher Umgang mit Kritik gehört zum Marketing.

Für wen wir in der Branche arbeiten

Zu unseren Auftraggebern gehören Veranstalter von Jugend- und Gruppenreisen, Reisevertrieb und Online-Reiseanbieter, Hotellerie, eine touristische Destinationsorganisation und Anbieter von Transfers und Mobilität. Namen nennen wir nicht.

Wann wir abraten

Wenn die Buchungsstrecke auf der eigenen Website nicht funktioniert oder deutlich umständlicher ist als die des Portals, verpuffen Kampagnen für Direktbuchungen. Dann beginnen wir dort. Und wenn ein Angebot für die Saison schon ausgebucht ist, gehört das Budget in die Zeiträume mit freien Plätzen.

Nächster Schritt

Welche Zeiträume und Angebote sollen voller werden, und wie viel geht heute über Portale? Damit planen wir die ersten Kampagnen. Kontakt aufnehmen

Unsere Expertise

Maßgeschneiderte Lösungen für deine Branche

Direktbuchungen stärken

Suchkampagnen und Seiten, die Gäste auf die eigene Buchungsstrecke führen – damit Portale ein Vertriebskanal bleiben und nicht der einzige.

Saisonal geplante Budgets

Budgets nach Buchungsfenstern statt nach Kalendermonaten: früh für Planer, konzentriert vor Ferien und Saisonstart, gezielt für Restplätze.

Inspiration über Social und Video

Reisen werden gesehen, bevor sie gesucht werden. Social Media und Video für die frühe Phase, mit Wiederansprache bis zur Buchung.

Bewertungen und lokale Profile

Gepflegte Unternehmensprofile und ein ehrlicher Umgang mit Bewertungen – oft der letzte Klick vor der Buchung.

Häufig gestellte Fragen

Wie gewinnen Hotels und Veranstalter mehr Direktbuchungen?

Mit Sichtbarkeit bei Suchen nach dem eigenen Namen und nach dem Reiseziel, mit einer Buchungsstrecke, die so einfach ist wie die des Portals, und mit Vorteilen, die es nur direkt gibt, etwa flexible Stornierung oder Extras. Wichtig ist, Markensuchen nicht kampflos den Portalen zu überlassen.

Wann sollten Reiseanbieter werben?

Entlang der Buchungsfenster: Viele Gäste planen Monate im Voraus, andere buchen kurzfristig. Wir legen Budgets auf die Wochen, in denen eure Zielgruppe entscheidet, und nutzen Restplatz-Kampagnen für freie Kapazitäten kurz vor Reisebeginn.

Welche Rolle spielen Bewertungen im Tourismus?

Eine große, weil Gäste ein Angebot nicht vorher ausprobieren können. Aktuelle, echte Bewertungen auf Google und den relevanten Plattformen sowie sachliche Antworten auf Kritik beeinflussen die Buchung oft stärker als jede Anzeige.

Wie spricht man bei Jugend- und Gruppenreisen Eltern und Teilnehmende gleichzeitig an?

Mit getrennten Botschaften: Für Jugendliche zählen Ziel, Programm und Gruppe, für Eltern Sicherheit, Betreuung, Versicherung und Preis. Social Media erreicht eher die Teilnehmenden, die Suche und die Zielseite müssen die Fragen der Eltern beantworten.

Arbeitet Think11 auch für Destinationen und Tourismusverbände?

Ja. Für Destinationen geht es weniger um Buchungen einzelner Betriebe als um Sichtbarkeit der Region, Besucherlenkung und Anfragen für Partnerbetriebe. Kampagnen und Inhalte planen wir dann gemeinsam mit den Leistungsträgern der Region.

Bereit für den nächsten Schritt?

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Kostenloses Erstgespräch

Kurze Mail reicht. Wir melden uns mit einem konkreten nächsten Schritt und ohne Sales-Kette.

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