Entschieden wird nicht an einer Stelle
Im Bau entscheidet selten eine Person allein, welches Produkt eingebaut wird. Der Architekt oder Fachplaner legt Anforderungen fest und schreibt ein Produkt aus, manchmal mit dem Zusatz „oder gleichwertig“. Der Fachhandel entscheidet mit, was verfügbar ist und empfohlen wird. Das Fachhandwerk baut ein, was es kennt und was sich gut verarbeiten lässt. Und der Bauherr bringt immer öfter eine eigene Meinung mit, die er sich vorher im Netz gebildet hat.
Viele Herstellerwebsites bedienen davon genau eine Gruppe, meist mit einem Produktkatalog. Die Folge: Planer finden die Unterlagen nicht, die sie für die Ausschreibung brauchen, Bauherren landen bei Ratgeberportalen, und der Außendienst erklärt im Gespräch, was die Website hätte erklären können.
Drei Zielgruppen, drei Arten zu suchen
Planer und Architekten suchen nach Anforderungen und Lösungen: Brandschutz, Schallschutz, Wärmedämmung, Barrierefreiheit, Einbausituationen. Sie brauchen technische Daten, Ausschreibungstexte, CAD- und BIM-Daten und belastbare Nachweise, und sie brauchen sie schnell, ohne sich durch Formulare zu klicken.
Fachhandel und Fachhandwerk suchen nach Verarbeitung, Verfügbarkeit, Schulungen und Unterstützung im Verkauf. Für sie zählen Montageanleitungen, Videos, ein erreichbarer Außendienst und Material, das sie im Kundengespräch einsetzen können.
Bauherren und Sanierer suchen nach ihrem Vorhaben: eine neue Heizung, neue Fenster, eine bessere Lüftung, die Sanierung eines Altbaus. Sie wollen Nutzen, Kosten, Wartung und Förderung verstehen und am Ende einen Fachbetrieb in der Nähe finden.
Was wir für Bauzulieferer und Hersteller der Gebäudetechnik aufbauen
Produkt- und Anwendungsseiten, die ranken. Für jede Produktgruppe und jeden wichtigen Einsatzfall eine Seite mit den Begriffen, die Planer und Fachhandwerker wirklich eingeben, mit technischen Daten und Downloads ohne Hürden. Das ist SEO für Fachsuchen, ergänzt um Inhalte für Bauherren dort, wo die Nachfrage groß genug ist.
Eine Fachpartnersuche, die in der lokalen Suche funktioniert. Statt einer Karte, die Google nicht lesen kann, auffindbare Seiten für Regionen und Partner, aktuelle Daten und eine klare Weiterleitung vom Bauherrn zum Fachbetrieb. Wie Standortseiten, Profile und Messung zusammenspielen, beschreibt die Seite Local SEO Agentur.
Kampagnen je Zielgruppe. Google Ads für Produkt- und Anwendungsbegriffe mit Kaufabsicht, LinkedIn über unser Social-Media-Marketing für Planungsbüros, Objektgeschäft und Fachhandel. Jede Zielgruppe bekommt eine eigene Landingpage, statt alle auf die Startseite zu schicken.
Fachinhalte, die der Außendienst nutzen kann. Anwendungsbeispiele, Planungshilfen, Webinare und Beiträge zu Normen und Einbausituationen, geschrieben mit deinen Anwendungstechnikern. Mehr dazu unter Content Marketing.
Messung über die ganze Kette. Planeranfragen, Musterbestellungen, Downloads von Ausschreibungstexten, Kontakte zur Fachpartnersuche und Anfragen aus Kampagnen werden mit Quelle erfasst und, wo möglich, bis ins CRM verfolgt. Wie das technisch aufgebaut wird, steht unter Web-Analytics.
Messen, Außendienst und Website in einer Pipeline
Fachmessen wie die BAU oder die ISH bleiben für viele Hersteller wichtige Termine. Ihr Wert hängt aber davon ab, was danach passiert. Kontakte vom Stand, aus Objektberatungen und aus Webinaren sollten in dieselbe Pipeline laufen wie Anfragen über die Website, mit derselben Bewertung durch den Vertrieb. Erst dann wird sichtbar, ob ein Planer zuerst über die Suche, über die Messe oder über den Außendienst gekommen ist, und welcher Kanal am Ende zum Auftrag geführt hat.
Die typischen Fehler im Marketing von Bauzulieferern
- Downloads hinter Formularen. Wer für jeden Ausschreibungstext eine Registrierung verlangt, verliert Planer an den Wettbewerber, der die Datei direkt bereitstellt. Sinnvoller ist es, Kontaktwege für echte Beratung anzubieten.
- Ein Katalog statt Anwendungen. Planer suchen nach Einbausituationen und Anforderungen, nicht nach Artikelnummern. Ohne Seiten für Einsatzfälle bleibt das Produkt unsichtbar, bis es jemand beim Namen kennt.
- Endkunden ohne Weg zum Fachbetrieb. Inhalte für Bauherren, die nicht in eine funktionierende Fachpartnersuche führen, erzeugen Anrufe beim Hersteller statt Aufträge beim Handwerk.
- Förderseiten ohne Pflege. Veraltete Angaben zu Förderung und Vorgaben kosten Vertrauen und führen zu Rückfragen im Fachhandwerk.
Für wen wir in der Branche arbeiten
Zu unseren Auftraggebern gehören Hersteller von Bauelementen, Beschlägen und Baustoffen sowie Hersteller und Anbieter aus der Heiz-, Lüftungs-, Klima- und Versorgungstechnik. Namen nennen wir nur bei veröffentlichten Cases. Ein Beispiel aus dem Sonnenschutz ist markilux Designmarkisen mit 82 % mehr Kontaktanfragen, weitere Cases mit Zahlen stehen auf unserer Kundenseite.
Bist du ein Handwerksbetrieb und suchst Aufträge in deiner Region, ist unsere Seite Online-Marketing für Handwerk passender. Für Maschinen- und Anlagenbauer gibt es Online-Marketing für Maschinenbau. Wie wir branchenübergreifend B2B-Nachfrage aufbauen, beschreibt die Seite B2B-Marketing-Agentur.
Wann wir abraten
Wenn Produktdaten, Ausschreibungstexte und Partnerdaten intern noch nicht gepflegt sind, bringen Kampagnen wenig, weil sie auf veraltete Informationen führen. Dann beginnen wir mit Datenbasis, Seitenstruktur und Messung. Und wenn der Außendienst Anfragen aus dem Netz nicht nachfasst, lohnt sich zuerst ein klarer Ablauf für die Übergabe, bevor Budget in Reichweite fließt.
So läuft die Zusammenarbeit mit Think11
- Erstgespräch: Produktgruppen, Vertriebswege, Zielgruppen und Zeitplan, kostenfrei.
- Bestandsaufnahme: Wie Planer, Fachhandwerk und Bauherren dich heute finden, welche Unterlagen fehlen oder versteckt sind und welche Anfragen messbar sind.
- Ein klarer erster Schritt: meist die Messung plus eine Produktgruppe mit vollständigen Planerinhalten oder eine überarbeitete Fachpartnersuche, damit du siehst, wie Think11 arbeitet.
- Laufende Steuerung: regelmäßige Abstimmung mit Marketing, Produktmanagement und Vertrieb, ein Bericht mit Anfragen je Zielgruppe und Budget dort, wo Projekte entstehen.
Die Preisrahmen für SEO, Google Ads und Social Media findest du auf der Preisseite.
Nächster Schritt
Sag uns, welche Produktgruppe du stärken willst und über welche Wege du verkaufst. Wir zeigen dir, wie du heute bei Planern, im Fachhandwerk und bei Bauherren gefunden wirst. Erstgespräch vereinbaren