Ein Unternehmen, viele Märkte
Kommunale Unternehmen sind in ihrer Stadt überall. Sie fahren die Busse, bauen das Glasfasernetz, betreiben das Hallenbad und vermieten Wohnungen. Jede dieser Sparten hat eigene Kunden, die anders suchen und anders entscheiden. Wer einen Glasfaseranschluss überlegt, fragt, ob seine Straße dabei ist. Wer schwimmen gehen will, will wissen, ob das Bad heute geöffnet hat. Wer eine Wohnung sucht, landet zuerst auf einem Immobilienportal.
Auf der Website findet sich davon oft wenig. Alle Sparten teilen sich einen Konzernauftritt, die Glasfaser-Aktion steht als Meldung auf der Startseite, die Öffnungszeiten des Bades im PDF, und die Stellenanzeige für den Fahrdienst ist nur über das Karriereportal zu finden. Die Folge: Suchende landen bei Portalen, Vergleichsseiten oder privaten Anbietern, obwohl das kommunale Angebot in der Region bekannt und oft das bessere ist.
Fünf Sparten, fünf Arten zu suchen
Glasfaser und Telekommunikation. Haushalte und Betriebe im Ausbaugebiet suchen nach ihrer Adresse, nach Kosten und nach Fristen. Sie entscheiden innerhalb weniger Wochen, und eine fehlende Antwort heißt fast immer: kein Vertrag.
Verkehr. Fahrgäste suchen nach Verbindungen, Störungen, Abos und Tickets. Arbeitgeber suchen nach Jobtickets für ihre Belegschaft, Ausflügler nach Angeboten am Wochenende.
Bäder und Freizeit. Gäste suchen nach Öffnungszeiten, Preisen, Kursen und freien Terminen, oft kurzfristig und vom Smartphone aus.
Wohnen. Interessenten suchen nach freien Wohnungen, Mieter nach Ansprechpartnern, Reparaturmeldungen und Informationen zu Bauvorhaben in ihrem Haus.
Arbeitgeber. Fahrdienst, Netz und Technik, Bäderbetrieb, Verwaltung und Ausbildung konkurrieren mit Industrie und Handwerk um dieselben Menschen. Viele davon reagieren nicht auf Stellenportale, sondern auf Kampagnen in ihrer Region.
Was wir für kommunale Unternehmen aufbauen
Eine Zielseite je Sparte und je Projekt. Statt einer Meldung auf der Startseite eine eigene Seite für jedes Ausbaugebiet, jedes Abo-Angebot, jedes Bad und jedes Bauvorhaben, mit den Fragen, die Menschen wirklich stellen. Das ist SEO für lokale Suchen, ergänzt um Local SEO für Kundencenter, Bäder und Servicestellen.
Kampagnen mit genauem Gebietszuschnitt. Google Ads mit Geo-Targeting auf das Ausbau- oder Versorgungsgebiet, damit das Budget dort bleibt, wo ihr liefern könnt, und Social-Media-Kampagnen in der Region für Themen, nach denen niemand sucht, die aber alle betreffen. Mehr dazu auf unserer Seite zu Social-Media-Marketing.
Gepflegte Unternehmensprofile. Ein aktuelles Google-Unternehmensprofil für jedes Bad, jedes Kundencenter und jede Servicestelle, mit Sonderzeiten, Fotos und Antworten auf Bewertungen.
Recruiting, das Bewerbungen bringt. Karriereseiten je Berufsgruppe, strukturierte Stellendaten für Google Jobs und Kampagnen in der Region, gemessen an Bewerbungen je Stelle.
Messung, die Verträge zeigt. Web Analytics mit Consent Management, verknüpft mit Vertragsstrecken, Ticketshop, Buchungssystem und Bewerbermanagement. So wird sichtbar, welche Maßnahme welche Verträge, Buchungen und Bewerbungen bringt.
Glasfaser: Vorvermarktung gegen die Frist
Die Gigabitstrategie der Bundesregierung von 2022 nennt als Ziel Glasfaseranschlüsse bis ins Haus überall dort, wo Menschen leben und arbeiten, bis zum Jahr 2030. Für kommunale Netzgesellschaften und die Telekommunikationstöchter von Stadtwerken heißt das: viele Ausbaugebiete, jedes mit eigener Frist und oft einer Mindestquote, bevor gebaut wird.
In der Vorvermarktung zählt Tempo. Ein Haushalt, der seine Adresse nicht prüfen kann oder den Unterschied zwischen dem Preis in der Vorvermarktung und einem späteren Anschluss nicht versteht, unterschreibt nicht. Wir bauen deshalb für jedes Gebiet eine eigene Seite mit Adressprüfung, Kosten, Fristen und Terminen vor Ort, schalten Kampagnen nur im Gebiet und zeigen täglich, wie viele Verträge je Gebiet eingegangen sind. So fließt das Budget in die Straßen, in denen die Quote noch fehlt.
Öffentliche Unternehmen: was anders ist
Kommunale Unternehmen arbeiten unter besonderer Beobachtung. Für das Marketing heißt das:
- Vergabe: Viele Leistungen müssen ausgeschrieben werden, oberhalb der EU-Schwellenwerte europaweit. Wir liefern Unterlagen, die sich in einem Verfahren prüfen lassen.
- Nachvollziehbare Budgets: Jede Ausgabe muss sich gegenüber Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Rechnungsprüfung erklären lassen. Unsere Berichte zeigen Kosten und Ergebnisse je Sparte.
- Datenschutz ohne Kompromisse: Einwilligungen sauber einholen, nur messen, was nötig ist, und das dokumentieren.
- Politische Neutralität: Kommunikation eines kommunalen Unternehmens bleibt sachlich und neutral, gerade vor Wahlen und bei umstrittenen Bauprojekten.
Die typischen Fehler
- Alles auf einer Startseite. Wer Glasfaser, Busfahrplan, Bad und Wohnungen über dieselbe Startseite schickt, verliert Suchende an spezialisierte Anbieter. Jede Sparte braucht eigene Seiten mit eigenen Antworten.
- Kampagnen ohne Gebietszuschnitt. Anzeigen für ein Ausbaugebiet, die die ganze Stadt erreichen, erzeugen Anfragen, die ihr nicht bedienen könnt, und kosten Budget, das im Gebiet fehlt.
- Veraltete Öffnungszeiten. Ein falsches Unternehmensprofil bei Google kostet Vertrauen schneller als jede Kampagne es aufbaut.
- Stellenanzeigen nur auf Portalen. Viele Fachkräfte suchen nicht aktiv. Ohne Karriereseite, die in der Suche gefunden wird, und ohne Kampagnen in der Region bleibt die Stelle offen.
- Reichweite statt Ergebnisse. Ein Bericht mit Klicks und Impressionen überzeugt keinen Aufsichtsrat. Gezählt werden Verträge, Buchungen und Bewerbungen.
Für wen wir in der Branche arbeiten
Zu unseren Auftraggebern gehören Stadtwerke und regionale Energieversorger sowie Unternehmen aus deren Umfeld, etwa aus Verkehr, Telekommunikation, Bädern und Freizeit und der Wohnungswirtschaft. Namen nennen wir nicht.
Geht es dir um Strom, Gas, Wärme oder Energieprodukte wie Photovoltaik und Ladelösungen, ist unsere Seite Marketing für Stadtwerke und Energieversorger passender. Für Verbände, Vereine und Einrichtungen ohne Gewinnabsicht gibt es Marketing für Verbände und Non-Profits.
Wann wir abraten
Wenn ein Ausbaugebiet noch nicht feststeht, ein Angebot noch nicht buchbar ist oder Anfragen intern niemand bearbeitet, erzeugen Kampagnen vor allem Frust. Dann beginnen wir mit Zielseite, Ablauf und Messung und schalten Anzeigen erst, wenn jede Anfrage zuverlässig beantwortet werden kann.
So läuft die Zusammenarbeit mit Think11
- Erstgespräch: Sparten, Projekte, offene Stellen und Fristen, kostenfrei.
- Bestandsaufnahme: Wie sichtbar seid ihr heute bei Suchen in eurem Gebiet, welche Profile und Seiten fehlen, und was misst eure Website?
- Ein klarer erster Schritt: meist die Messung plus eine Sparte mit Zielseite und Kampagne, etwa ein Ausbaugebiet oder eine Recruiting-Kampagne, damit ihr seht, wie wir arbeiten.
- Laufende Steuerung: regelmäßige Abstimmung, ein Bericht je Sparte, den ihr auch gegenüber Aufsichtsrat und Rechnungsprüfung erklären könnt, und Budget dort, wo Verträge und Bewerbungen entstehen.
Die Preisrahmen für SEO, Google Ads und Social Media findest du auf unserer Preisseite.
Nächster Schritt
Welche Sparte soll wachsen, welche Frist läuft, und welche Stellen sind offen? Mit diesen drei Antworten zeigen wir euch, wo der schnellste Hebel liegt. Erstgespräch vereinbaren