Der Kunde will mehr – dein Team hat gerade keine Kapazität
Das kennt jede Agentur: Der Kunde ist zufrieden mit Design, Kampagnenideen oder Website und fragt jetzt nach Google Ads, SEO oder einem sauberen Tracking. Ein Spezialist dafür fehlt, oder er ist ausgelastet. Neu einstellen lohnt sich für einen Auftrag nicht, absagen will man auch nicht – sonst holt sich der Kunde eine zweite Agentur ins Haus, und mit ihr ein Stück Kundenbeziehung.
White-Label löst genau das: Die Leistung wird von Spezialisten erbracht, der Kunde hat weiter einen Ansprechpartner, und die Marge bleibt bei dir.
Was eine White-Label-Zusammenarbeit tragfähig macht
Die fachliche Arbeit ist selten das Problem. Schwierig wird es an den Übergängen:
- Wer spricht mit dem Kunden? Ohne klare Regel landen Rückfragen bei der falschen Stelle, oder zwei Agenturen sagen Unterschiedliches.
- Welche Kennzahlen gelten? Wenn deine Präsentation von „Leads“ spricht und das Werbekonto von „Conversions“, entstehen Missverständnisse, die dir zugerechnet werden.
- Wer entscheidet über Budget und Strategie? Hier braucht es eine Absprache, bevor der erste Euro ausgegeben wird.
- Was passiert, wenn es nicht läuft? Eine ehrliche Einschätzung an dich, bevor der Kunde fragt, ist mehr wert als ein schöner Monatsbericht.
Was wir für Agenturen übernehmen
Google Ads – vom Kontoaufbau über Suchkampagnen und Performance Max bis zu Audits bestehender Konten. Think11 ist Google Premium Partner; das Wissen bringen wir in die Konten deiner Kunden ein.
SEO und KI-Sichtbarkeit – technische Audits, Informationsarchitektur, Content-Planung und die Frage, wie Kunden in Antworten von ChatGPT oder Google AI Mode auftauchen.
Web Analytics und Tracking – Consent Mode, Tag Manager, server-seitige Erfassung und Conversion-Anbindung. Das ist oft der Teil, der ein Kampagnenprojekt überhaupt erst messbar macht.
Programmatic Advertising – für Kunden mit Reichweitenzielen jenseits der Suche.
So läuft die Zusammenarbeit
- Kurzes Briefing: Kunde, Ziel, Budgetrahmen, wer kommuniziert.
- Schriftliche Absprache: Kundenschutz, Zuständigkeiten, Reporting-Format, Eskalationsweg.
- Start mit einem klaren ersten Schritt: meist Audit oder Tracking-Setup, damit beide Seiten sehen, wie es läuft.
- Laufende Betreuung: mit festen Terminen für dich, nicht für den Kunden, sofern du es nicht anders willst.
Für wen wir arbeiten
Zu unseren Auftraggebern gehören Werbe- und Full-Service-Agenturen, Messe- und Eventagenturen, Media- und Digitalagenturen sowie Spezialisten, die einzelne Kanäle selbst abbilden und für andere Unterstützung suchen. Namen nennen wir nicht – das gehört bei White-Label dazu.
Wann White-Label nicht passt
Wenn der Kunde ausdrücklich eine direkte Beziehung zum Spezialisten will, wenn Budget und Ziel in keinem Verhältnis stehen oder wenn wir intern nicht klären können, wer entscheidet, raten wir ab. Dann ist eine offene Zusammenarbeit zu dritt oft ehrlicher als ein White-Label-Konstrukt, das an der ersten Rückfrage scheitert.
Nächster Schritt
Erzähl uns von einem konkreten Kunden und der Leistung, die dir fehlt. Wir sagen dir offen, ob und wie wir das im Hintergrund übernehmen können. Kontakt aufnehmen