Branchenexpertise

Online-Marketing für Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller

Dein Produkt steht im Regal – aber die Kaufentscheidung fällt vorher: beim Rezept auf dem Smartphone, im Social-Feed oder im Onlineshop des Handels. Think11 hilft Herstellern von Lebensmitteln und Konsumgütern, in diesen Momenten sichtbar zu sein – für Endkunden, Handel und Food Service.

Wie funktioniert Online-Marketing für Lebensmittelhersteller?

Online-Marketing für Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller arbeitet auf mehreren Ebenen: Markenbekanntheit und Kaufimpulse bei Endkunden über Social Media, Video und Rezept- oder Anwendungsinhalte, Unterstützung des Abverkaufs im Handel und in Onlineshops des Handels, gegebenenfalls ein eigener Direktvertrieb und die Ansprache von Gastronomie und Großverbrauchern im Food Service. Rechtlich zählen vor allem die Vorgaben für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben. Think11 plant diese Ebenen gemeinsam und misst je Ziel – Reichweite, Abverkauf oder Anfragen.

Belege und Nachweise

Das Regal ist die letzte Station, nicht die erste

Die Entscheidung für ein Lebensmittel fällt oft nicht vor dem Regal, sondern vorher: beim Rezept, das jemand abends auf dem Smartphone sucht, beim Beitrag im Social-Feed, bei der Frage an eine KI, was man mit einer Zutat kochen kann, oder im Onlineshop des Händlers. Wer in diesen Momenten nicht auftaucht, konkurriert im Regal nur noch über Preis und Platzierung.

Gleichzeitig verkaufen viele Hersteller nicht nur an Endkunden. Handel, Gastronomie, Großküchen und weiterverarbeitende Betriebe suchen anders, fragen anders und brauchen andere Informationen.

Drei Wege zum Kunden, drei Marketingaufgaben

Endkunden über Handel und Onlineshops. Bekanntheit, Kaufimpulse und Unterstützung des Abverkaufs – vor allem über Social Media, Video und Rezept- oder Anwendungsinhalte, ergänzt durch Retail Media dort, wo Produkte online gelistet sind.

Direktvertrieb. Eigene Shops, Abos oder Geschenkangebote für Produkte, die im Handel schwer zu finden sind. Hier zählen Suchkampagnen, eine einfache Kaufstrecke und die Messung von Umsatz und Wiederkauf.

Food Service und B2B. Gastronomie, Großverbraucher und Weiterverarbeiter suchen nach Gebinden, Verarbeitung und Lieferfähigkeit. Eigene Seiten und Kampagnen für diese Zielgruppe bringen Muster- und Angebotsanfragen.

Was wir für Hersteller aufbauen

Social Media und Creator-Kooperationen. Social-Media-Marketing mit Inhalten, die Produkte im Alltag zeigen, und Influencer-Marketing dort, wo es zur Marke passt – mit klarer Messung statt Bauchgefühl.

Rezept-, Anwendungs- und Produktseiten. Inhalte, nach denen Menschen wirklich suchen, strukturiert für Suche und KI-Antworten. Das ist Content-Marketing, das am Kaufmoment ansetzt.

Kampagnen für Direktvertrieb und Food Service. Google Ads und Performance-Kampagnen mit eigener Zielseite je Zielgruppe, gemessen an Umsatz oder Anfragen – für Onlineshops mit Blick auf ROAS nach Retouren und Marge.

Messung, die ehrlich ist. Wo im Handel verkauft wird, gibt es selten eine lückenlose Zuordnung. Wir arbeiten mit Zwischenzielen, Händlerdaten und Aktionszeiträumen – und sagen offen, was sich messen lässt und was nicht.

Besonderheiten der Branche

  • Claims-Recht: Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben sind streng geregelt, auch in Social Media und bei Creator-Kooperationen.
  • Handel als Gatekeeper: Listung, Platzierung und Aktionen entscheiden mit. Online-Marketing sollte Aktionen im Handel begleiten, nicht daneben laufen.
  • Saison und Anlässe: Grillsaison, Feiertage, Ernte – viele Produkte haben klare Nachfragespitzen.
  • Herkunft und Nachhaltigkeit: Fragen zu Herkunft, Zutaten und Verpackung werden häufiger gestellt und brauchen klare, belegbare Antworten.

Für wen wir in der Branche arbeiten

Zu unseren Auftraggebern gehören Hersteller von Milchprodukten, ein Hersteller von Convenience Food, ein Anbieter von Aromen und Lebensmittelzutaten, ein Spirituosenhersteller, Anbieter von Nahrungsergänzung und Körperpflege sowie ein Hersteller von Gartenprodukten. Namen nennen wir nicht.

Wann wir abraten

Wenn ein Produkt im Handel kaum verfügbar ist, erzeugen Kampagnen für Endkunden vor allem Enttäuschung. Dann beginnen wir mit Handel und Food Service. Und wenn gesundheitsbezogene Aussagen das zentrale Verkaufsargument sind, aber nicht zugelassen, klären wir das zuerst – bevor Budget in Kampagnen fließt, die zurückgezogen werden müssen.

Nächster Schritt

Über welche Wege verkauft ihr heute, und welcher soll wachsen? Damit planen wir den Mix und die Messung. Kontakt aufnehmen

Unsere Expertise

Maßgeschneiderte Lösungen für deine Branche

Marke über Social und Video

Kampagnen und Inhalte, die Produkte im Alltag zeigen – mit Creator-Kooperationen, wo sie passen, und klarer Messung von Reichweite und Wirkung.

Rezept- und Anwendungsinhalte

Inhalte, nach denen Menschen suchen, bevor sie kaufen: Rezepte, Anwendungen, Fragen zu Zutaten und Herkunft – für Suche und KI-Antworten.

Food Service und B2B

Ansprache von Gastronomie, Großküchen und Handel mit eigenen Seiten und Kampagnen, gemessen an Muster- und Angebotsanfragen.

Rechtssicher bei Claims

Wir planen Aussagen zu Nährwerten und Gesundheit von Anfang an im Rahmen der geltenden Vorgaben – Freigabe durch eure Qualitäts- oder Rechtsabteilung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Kanäle eignen sich für Lebensmittelmarken?

Für Bekanntheit und Kaufimpulse vor allem Social Media und Video, für Menschen mit konkreter Frage die Suche mit Rezept-, Anwendungs- und Produktseiten. Wo Produkte in Onlineshops des Handels gelistet sind, kommen Retail-Media-Angebote der Händler dazu. Welcher Mix passt, hängt davon ab, ob ihr über den Handel, direkt oder an Großverbraucher verkauft.

Was ist bei Werbung mit Gesundheits- und Nährwertaussagen zu beachten?

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben sind in der EU durch die Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 geregelt. Erlaubt sind nur zugelassene Angaben unter den dort festgelegten Bedingungen. Das gilt auch für Social-Media-Beiträge, Creator-Kooperationen und Anzeigen. Wir planen Texte und Briefings entsprechend; die Freigabe liegt bei eurer Qualitäts- oder Rechtsabteilung.

Lohnt sich ein eigener Onlineshop für Lebensmittelhersteller?

Nicht immer. Ein Direktvertrieb lohnt sich oft für Spezialitäten, Abos, Geschenke oder Produkte, die im Handel schwer zu finden sind. Für breite Sortimente im Handel ist er meist eher ein Marken- und Datenkanal als ein großer Umsatzkanal. Wir prüfen vorher, welche Rolle er für euch spielen soll.

Wie erreicht man Gastronomie und Großverbraucher online?

Mit eigenen Seiten für den Food Service, die Gebinde, Verarbeitung, Lieferfähigkeit und Ansprechpartner zeigen, mit Suchkampagnen auf die Begriffe, die Einkäufer und Küchenchefs nutzen, und mit einer einfachen Anfrage für Muster oder Angebote. Gemessen wird an diesen Anfragen.

Wie misst man den Erfolg, wenn im Handel verkauft wird?

Über Zwischenziele und, wo verfügbar, Abverkaufsdaten: Reichweite und Interaktion in der Zielgruppe, Nutzung von Rezept- und Produktseiten, Klicks zu Händlern, Retail-Media-Auswertungen der Händler und Veränderungen im Abverkauf in Aktionszeiträumen. Eine lückenlose Zuordnung wie im Onlineshop gibt es im Handel selten; ehrlich ist, das auch so zu sagen.

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