Das Regal ist die letzte Station, nicht die erste
Die Entscheidung für ein Lebensmittel fällt oft nicht vor dem Regal, sondern vorher: beim Rezept, das jemand abends auf dem Smartphone sucht, beim Beitrag im Social-Feed, bei der Frage an eine KI, was man mit einer Zutat kochen kann, oder im Onlineshop des Händlers. Wer in diesen Momenten nicht auftaucht, konkurriert im Regal nur noch über Preis und Platzierung.
Gleichzeitig verkaufen viele Hersteller nicht nur an Endkunden. Handel, Gastronomie, Großküchen und weiterverarbeitende Betriebe suchen anders, fragen anders und brauchen andere Informationen.
Drei Wege zum Kunden, drei Marketingaufgaben
Endkunden über Handel und Onlineshops. Bekanntheit, Kaufimpulse und Unterstützung des Abverkaufs – vor allem über Social Media, Video und Rezept- oder Anwendungsinhalte, ergänzt durch Retail Media dort, wo Produkte online gelistet sind.
Direktvertrieb. Eigene Shops, Abos oder Geschenkangebote für Produkte, die im Handel schwer zu finden sind. Hier zählen Suchkampagnen, eine einfache Kaufstrecke und die Messung von Umsatz und Wiederkauf.
Food Service und B2B. Gastronomie, Großverbraucher und Weiterverarbeiter suchen nach Gebinden, Verarbeitung und Lieferfähigkeit. Eigene Seiten und Kampagnen für diese Zielgruppe bringen Muster- und Angebotsanfragen.
Was wir für Hersteller aufbauen
Social Media und Creator-Kooperationen. Social-Media-Marketing mit Inhalten, die Produkte im Alltag zeigen, und Influencer-Marketing dort, wo es zur Marke passt – mit klarer Messung statt Bauchgefühl.
Rezept-, Anwendungs- und Produktseiten. Inhalte, nach denen Menschen wirklich suchen, strukturiert für Suche und KI-Antworten. Das ist Content-Marketing, das am Kaufmoment ansetzt.
Kampagnen für Direktvertrieb und Food Service. Google Ads und Performance-Kampagnen mit eigener Zielseite je Zielgruppe, gemessen an Umsatz oder Anfragen – für Onlineshops mit Blick auf ROAS nach Retouren und Marge.
Messung, die ehrlich ist. Wo im Handel verkauft wird, gibt es selten eine lückenlose Zuordnung. Wir arbeiten mit Zwischenzielen, Händlerdaten und Aktionszeiträumen – und sagen offen, was sich messen lässt und was nicht.
Besonderheiten der Branche
- Claims-Recht: Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben sind streng geregelt, auch in Social Media und bei Creator-Kooperationen.
- Handel als Gatekeeper: Listung, Platzierung und Aktionen entscheiden mit. Online-Marketing sollte Aktionen im Handel begleiten, nicht daneben laufen.
- Saison und Anlässe: Grillsaison, Feiertage, Ernte – viele Produkte haben klare Nachfragespitzen.
- Herkunft und Nachhaltigkeit: Fragen zu Herkunft, Zutaten und Verpackung werden häufiger gestellt und brauchen klare, belegbare Antworten.
Für wen wir in der Branche arbeiten
Zu unseren Auftraggebern gehören Hersteller von Milchprodukten, ein Hersteller von Convenience Food, ein Anbieter von Aromen und Lebensmittelzutaten, ein Spirituosenhersteller, Anbieter von Nahrungsergänzung und Körperpflege sowie ein Hersteller von Gartenprodukten. Namen nennen wir nicht.
Wann wir abraten
Wenn ein Produkt im Handel kaum verfügbar ist, erzeugen Kampagnen für Endkunden vor allem Enttäuschung. Dann beginnen wir mit Handel und Food Service. Und wenn gesundheitsbezogene Aussagen das zentrale Verkaufsargument sind, aber nicht zugelassen, klären wir das zuerst – bevor Budget in Kampagnen fließt, die zurückgezogen werden müssen.
Nächster Schritt
Über welche Wege verkauft ihr heute, und welcher soll wachsen? Damit planen wir den Mix und die Messung. Kontakt aufnehmen