Branchenexpertise

Online-Marketing für E-Commerce & Online-Shops

Mal ehrlich: Die meisten Online-Shops verbrennen Geld. Nicht aus Dummheit — aus Blindheit. 72 % messen ihren ROAS nicht kanalübergreifend. Die investieren 10.000 EUR im Monat in Google Ads und wissen nicht, ob ein einziger Euro davon zurückkommt. Wir ändern das. Think11 ist Google Premium Partner (Top 3 % in Deutschland) und HubSpot Solutions Partner. Von Osnabrück aus betreuen wir über 110 aktive E-Commerce-Kunden — vom Shopify-Starter mit 500K Jahresumsatz bis zum Enterprise-Shop mit 50 Mio. EUR. Unser Ziel ist nie maximaler Umsatz. Unser Ziel ist maximaler Deckungsbeitrag.

Warum so viele Online-Shops Geld verbrennen

Über 120.000 Online-Shops gibt es in Deutschland. Die Klickpreise bei Google Shopping steigen jedes Jahr um 10-15 %. Meta wird teurer. Die organische Reichweite schrumpft. Und die Kunden? Die wollen kostenlosen Versand, unkomplizierte Retouren, Same-Day-Delivery.

Klingt das nach Ihrem Shop?

Das Ergebnis sehen wir jede Woche in Audits: Umsatz wächst, Gewinn schrumpft. Shops investieren mehr in Ads, optimieren auf ROAS — messen aber nur den Last Click. Sie gewinnen Neukunden für 35 EUR CPA und verlieren sie nach dem ersten Kauf.

Die Hälfte aller E-Commerce-Unternehmen optimiert ihren Produktfeed nicht. Die andere Hälfte optimiert ihn falsch.

Wir machen das seit 2015 anders. Think11 sitzt in Osnabrück, betreut über 110 aktive Kunden und optimiert nicht auf Klicks oder Umsatz, sondern auf Deckungsbeitrag und Customer Lifetime Value. Als Google Premium Partner (Top 3 % aller Google-Partner in Deutschland) haben wir Zugang zu Beta-Features, Branchen-Benchmarks und direkten Google-Ansprechpartnern. Als HubSpot Solutions Partner verbinden wir Performance-Marketing mit CRM und Automation. Das ist kein Agentur-Sprech. Das ist unser Tagesgeschäft.

Google Shopping & PMax: Wo die meisten Shops falsch abbiegen

Google Shopping ohne Feed-Optimierung ist wie Autofahren ohne Lenkrad. Sie geben Gas, aber wohin Sie fahren, entscheidet Google.

In einem Audit für einen Fashion-Shop mit 8.000 SKUs haben wir festgestellt: 42 % des Shopping-Budgets floss in Produkte mit negativem Deckungsbeitrag. Kein Wunder — die Feed-Attribute waren unvollständig, Custom Labels fehlten komplett, und die Merchant Center Diagnostics zeigten über 600 Warnungen.

Was wir konkret machen:

  • Product Feed Management: Produkttitel mit relevanten Suchbegriffen anreichern, GTINs pflegen, Farbe/Material/Größe als Attribute sauber mappen. Supplemental Feeds für dynamische Preisänderungen und Lagerbestände. Ein sauberer Feed allein kann den ROAS um 20-40 % heben.
  • Segmentierung nach Marge: Nicht jedes Produkt verdient dasselbe Gebot. Hochmarge-Produkte bekommen aggressive Gebote, Niedrigmarge-Artikel konservative. Restposten fliegen raus. Ziel: maximaler Deckungsbeitrag, nicht maximaler Umsatz.
  • PMax mit Struktur: PMax ist nicht die Antwort auf alles. Ohne klare Asset-Group-Strategie verlieren Sie die Kontrolle. Wir erstellen separate Asset Groups nach Produktkategorien, testen Creatives systematisch und setzen Zielgruppensignale so, dass der Algorithmus in die richtige Richtung lernt.
  • Custom Labels und Saisonsteuerung: Bestseller, Saisonware, Neuheiten — alles separat steuerbar. Im Juli keine Winterjacken-Gebote. Im Sale keine Vollpreis-CPCs.

Ergebnis bei einem unserer Fashion-Kunden: ROAS von 3,2 auf 7,8 in 4 Monaten. Kein Hexenwerk. Feed aufräumen, Kampagnen nach Marge segmentieren, Budgets umschichten.

Shop-SEO: Der Kanal, den die meisten unterschätzen

Jetzt wird’s spannend. SEO liefert im E-Commerce den besten langfristigen ROI. Organischer Traffic kostet keine Klickpreise. Aber Shop-SEO ist technisch deutlich komplexer als klassische Website-SEO.

Die typischen Probleme, die wir in Shop-Audits finden:

ProblemWarum das wehtutUnsere Lösung
Duplicate ContentFilterkombinationen erzeugen tausende fast identische URLsCanonical Tags, Crawl-Steuerung, strategische Indexierung
Dünne KategorieseitenOhne Text keine RankingsSEO-optimierte Kategorie-Beschreibungen mit Kaufberatung
Fehlende strukturierte DatenKeine Rich Snippets in den SERPsSchema.org für Product, Offer, AggregateRating, FAQ
Crawl-Budget-VerschwendungGoogle crawlt Filterseiten statt ProduktseitenFacettierte Navigation mit noindex/nofollow
Core Web VitalsLangsame Shops verlieren Rankings und KundenLazy Loading, CDN, Third-Party-Script-Audit

Wir betreuen Shop-SEO auf Shopify, WooCommerce, Shopware und Magento. Unsere Content-Marketing-Strategien umfassen Kaufberatungen, Produktvergleiche und Ratgeber — Content, der bei Google rankt und Besucher in Käufer verwandelt.

Ein Shopware-Projekt aus dem Bereich Home & Living: Organischer Traffic +127 % in 7 Monaten. Der Schlüssel? 340 optimierte Kategorieseiten und ein Ratgeber-Hub mit 45 Artikeln.

Conversion-Rate-Optimierung: Der unterschätzte Hebel

Die durchschnittliche Conversion Rate im deutschen E-Commerce liegt bei 2-3 %. Klingt wenig? Ist es auch. Eine Steigerung von 2 % auf 2,5 % bedeutet bei gleichem Traffic 25 % mehr Umsatz. Ohne einen Euro mehr in Werbung.

Warum passiert das so selten? Weil die meisten Shops optimieren, was sie sehen — und nicht, was die Daten zeigen.

Unser CRO-Prozess:

  1. Daten zuerst. Wo steigen Nutzer aus? Welche Cart-to-Detail Rate haben die Top-Produkte? Wo bricht der Checkout ab? Wir analysieren Funnel-Daten aus Web Analytics, Heatmaps, Session Recordings.
  2. Hypothesen statt Meinungen. Jede Optimierung startet mit einer messbaren Hypothese. Kein “Ich glaube, der Button sollte grün sein.”
  3. Testen. A/B-Tests auf Produktseiten, Checkout-Flows, Trust-Elementen, Preisdarstellungen. Nur statistisch signifikante Gewinner werden implementiert.
  4. Wiederholen. CRO ist kein Projekt. Es ist ein Prozess. Monatliche Test-Zyklen, kumulative Verbesserungen.

Quick Wins, die wir in fast jedem Audit finden:

  • Checkout-Vereinfachung — jeder zusätzliche Step kostet 10-15 % der Käufer. Guest Checkout, Apple Pay, Google Pay, PayPal Express.
  • Trust-Signale oberhalb des Buy-Buttons: Trusted Shops, Kundenbewertungen, klare Retourenrichtlinien.
  • Versandkosten-Transparenz. Versteckte Versandkosten sind der Killer Nr. 1 bei Warenkorbabbrüchen. Schwellenwerte für kostenlosen Versand erhöhen den durchschnittlichen Warenkorbwert.

Retargeting: 70 % verlassene Warenkörbe zurückholen

97 % der Erstbesucher kaufen nicht beim ersten Besuch. Das ist normal. Dynamisches Retargeting holt sie zurück — mit genau den Produkten, die sie sich angesehen haben.

Über Programmatic Advertising spielen wir Anzeigen auf Google, Meta, Premium-Publishern, in Apps und Native-Advertising-Plattformen aus.

Unsere Priorisierung:

  • Warenkorbabbrecher — höchste Priorität, höchste Conversion-Wahrscheinlichkeit. Dynamische Ads mit den Produkten im Warenkorb, optional mit Incentive.
  • Produktseiten-Besucher — produktbezogene Anzeigen mit Social Proof.
  • Kategorie-Browser — Bestseller der jeweiligen Kategorie.
  • Bestandskunden — Cross-Selling via Customer Match und CRM-Segmenten.

Frequency Capping verhindert, dass wir Nutzer nerven. View-Through-Attribution und datengetriebenes Attribution Modeling über GA4 zeigen, was Retargeting tatsächlich bringt — nicht nur den Last Click. Mehr dazu in unserem Web-Analytics-Ansatz.

Marketing Automation: Einmalkäufer zu Stammkunden machen

80 % des Budgets gehen in Neukundengewinnung. Dabei sind Bestandskunden 3-5x profitabler. Das ist die größte Lücke im E-Commerce-Marketing.

Als HubSpot Solutions Partner bauen wir automatisierte Workflows:

Warenkorbabbrecher-Mails — 1h, 24h, 72h nach Abbruch. Dynamische Produktbilder, optionaler Gutschein. Recovery Rate: 5-15 %. Bei einem unserer Kunden mit 2.000 Warenkorbabbrüchen pro Monat sind das 100-300 gerettete Bestellungen. Jeden Monat. Automatisch.

Post-Purchase-Flow — Bestellbestätigung, Versandupdate, Bewertungsanfrage, Cross-Selling. Jede Mail ist ein Touchpoint.

Winback-Kampagnen — Kunden, die 60, 90 oder 120 Tage nicht gekauft haben, bekommen segmentierte Reaktivierungs-Mails.

RFM-Segmentierung — Recency, Frequency, Monetary. VIP-Kunden, Gelegenheitskäufer und Einmalkäufer werden unterschiedlich behandelt. Mehr dazu bei Inbound-Marketing und Monetarisierung.

Attribution: Wissen, was wirklich Geld bringt

Last-Click-Attribution im E-Commerce? Gefährlich. Sie überschätzen Brand-Kampagnen, unterschätzen Upper-Funnel-Kanäle und treffen falsche Budget-Entscheidungen.

Wir implementieren datengetriebenes Attribution Modeling über GA4:

  • Kanalübergreifende Attribution — wie spielen Shopping, SEO, E-Mail, Retargeting zusammen?
  • Inkrementalitäts-Tests — hätte der Kunde auch ohne die Anzeige gekauft? Geo-Split-Tests und Hold-out-Gruppen liefern echte Antworten.
  • Contribution Margin Reporting — nicht ROAS, sondern Deckungsbeitrag nach Werbekosten, Wareneinsatz und Versand.

Unsere Marketing-Beratung startet immer bei der Datenbasis. Ohne sauberes Tracking und korrektes Attribution-Setup sind alle Optimierungen Ratespiele.

Ihr E-Commerce-Partner in der Region

Von unserem Hauptsitz in Osnabrück betreuen wir Online-Shops in ganz Deutschland. In Bielefeld und OWL arbeiten wir mit D2C-Marken und Handelsunternehmen. Über Berlin erreichen wir die E-Commerce- und Startup-Szene der Hauptstadt. International betreut die Think11 Switzerland AG Shops in Zürich und der Schweiz.

Sie wollen wissen, wo Ihr Shop Geld liegen lässt? Wir machen eine kostenlose ROAS-Analyse Ihrer bestehenden Kampagnen. Oder entwickeln eine Strategie für den Einstieg ins datengetriebene Online-Marketing.

Unsere Expertise

Maßgeschneiderte Lösungen für deine Branche

Google Shopping & Performance Max

Feed-Optimierung ist kein Nice-to-have, sondern das Fundament. Wir strukturieren Produktfeeds, vergeben Custom Labels nach Marge und Saison, bereinigen Merchant Center Diagnostics und segmentieren Gebote so, dass Ihr Budget dort arbeitet, wo der Deckungsbeitrag stimmt — nicht dort, wo das Klickvolumen am höchsten ist.

SEO für Online-Shops

Shop-SEO ist eine eigene Disziplin. Facettierte Navigation, Crawl-Budget-Steuerung, strukturierte Daten für Product-Rich-Snippets, Pagination — wir lösen die technischen Probleme, die Shopify, WooCommerce, Shopware und Magento von Haus aus mitbringen. Plus: Category-Content, der rankt und konvertiert.

Conversion-Rate-Optimierung

Die durchschnittliche Conversion Rate im deutschen E-Commerce liegt bei 2-3 %. Jeder halbe Prozentpunkt mehr ist bares Geld — ohne einen Cent mehr Werbebudget. Wir testen mit A/B-Tests, Heatmaps und Session Recordings. Nur signifikante Gewinner gehen live.

Retargeting & Programmatic Advertising

70 % aller Warenkörbe werden abgebrochen. Dynamisches Remarketing mit produktbezogenen Anzeigen holt diese Nutzer zurück — über Display, Social, Native Ads und Premium-Publisher. Mit Frequency Capping und View-Through-Attribution statt Last-Click-Schätzungen.

Marketing Automation & CRM

Warenkorbabbrecher-Mails, Post-Purchase-Flows, Winback-Kampagnen, RFM-Segmentierung — als HubSpot Solutions Partner bauen wir automatisierte E-Mail-Strecken, die aus Einmalkäufern Stammkunden machen. Weil Bestandskunden 3-5x profitabler sind als Neukunden.

Häufig gestellte Fragen

Welchen ROAS kann ich im E-Commerce realistisch erwarten?

Kommt drauf an. Branche, Marge, Wettbewerb — alles spielt rein. Was wir in unseren Projekten sehen: Google Shopping und PMax liefern bei reifen Shops typischerweise einen ROAS von 4:1 bis 8:1. Brand-Keywords gehen Richtung 10:1+, generische Keywords landen bei 2:1 bis 4:1. Aber aufgepasst: Gesamt-ROAS ist eine Vanity Metric. Was zählt, ist der inkrementelle ROAS — was bringt jeder zusätzlich investierte Euro? Wir segmentieren nach Produktgruppen und Margen, damit kein Budget in unprofitablen Produkten versickert.

SEO oder Google Ads — was ist wichtiger für Online-Shops?

Die ehrliche Antwort: beides, aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Google Ads (Shopping, PMax, Search) bringen sofort Umsatz — perfekt für saisonale Peaks und Produktlaunches. SEO baut organischen Traffic auf, der langfristig den teuersten Kanal entlastet. Unsere Empfehlung: Starten Sie mit Ads. Investieren Sie parallel in SEO. Nach 6-12 Monaten sinkt Ihr Paid-Anteil am Gesamtumsatz spürbar. Ein Shopware-Kunde von uns hat seinen organischen Umsatzanteil in 8 Monaten von 12 % auf 34 % gesteigert.

Wie viel Marketing-Budget braucht ein Online-Shop?

Faustregel: 8-15 % des Zielumsatzes. Ein Shop mit 500.000 EUR Jahresumsatz sollte 40.000-75.000 EUR investieren — aufgeteilt in Media-Budget (60-70 %) und Agenturleistung (30-40 %). Unter 2.500 EUR monatlich reicht für einzelne Kampagnen. Ab 5.000 EUR im Monat wird Multi-Channel sinnvoll. Wir starten immer mit Testbudgets, identifizieren, was funktioniert, und skalieren gezielt. Kein Geld verbrennen auf Verdacht.

Arbeitet Think11 mit Shopify, WooCommerce und Shopware?

Ja, alle gängigen Plattformen: Shopify und Shopify Plus, WooCommerce, Shopware 5 und 6, Magento/Adobe Commerce und individuelle Systeme. Unsere Arbeit ist plattformunabhängig. Wir optimieren Product Feeds, implementieren Tracking (GA4, serverseitiges Tagging) und verbinden Shop-System, HubSpot, Google Merchant Center und Werbekanäle — egal welche technische Basis.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse im E-Commerce-Marketing?

Google Shopping und PMax liefern erste Verkäufe innerhalb von 1-2 Wochen. Die Optimierungsphase — Feed-Qualität, Gebotsstrategien, Zielgruppensignale — braucht 4-8 Wochen. Dann stabilisiert sich der ROAS. SEO dauert länger: 8-12 Wochen für erste Ranking-Verbesserungen, 4-6 Monate für signifikanten Traffic-Zuwachs. CRO wirkt sofort — jeder gewonnene A/B-Test steigert den Umsatz ab dem Moment der Implementierung.

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