Mercure Hotel MOA Berlin steigert Conversions um 230%
Case Study zur MOA Group: Wie Think11 für das Mercure Hotel MOA Berlin eine fokussierte Landingpage- und Google-Ads-Logik für mehr B2B-Anfragen aufgebaut hat.
Kurzantwort
Case Study zur MOA Group: Wie Think11 für das Mercure Hotel MOA Berlin eine fokussierte Landingpage- und Google-Ads-Logik für mehr B2B-Anfragen aufgebaut hat. Im Artikel findest du die konkrete Einordnung, operative Hebel und klare nächste Schritte für die Umsetzung.
Das Mercure Hotel MOA Berlin ist keine generische Hotelmarke, sondern eine Event- und Tagungslocation mit einem klaren B2B-Fokus. Genau deshalb reichte ein allgemeiner Hotelauftritt nicht aus, um die richtigen Anfragen zu erzeugen.
Seit 2020 unterstuetzt Think11 die MOA Group im Online-Marketing. Im Fokus dieses Projekts stand die Frage, wie sich das Mercure Hotel MOA Berlin staerker als Businesshotel, Konferenzstandort und Eventlocation positionieren laesst, ohne dass Interessenten in einer breiten Hotelnavigation verloren gehen.

Worum es im Projekt ging
Die Aufgabenstellung war auf den ersten Blick klar: mehr qualifizierte B2B-Anfragen für Tagungen, Events und Konferenzen.
In der Praxis war das Thema komplexer. Denn Interessenten für Veranstaltungsorte suchen anders als klassische Hotelgaeste. Sie wollen nicht nur Zimmer sehen, sondern:
- Raumgrößen und Nutzungsmöglichkeiten verstehen,
- Vertrauen in die Location gewinnen,
- Erreichbarkeit und Rahmenbedingungen prüfen,
- und möglichst direkt anfragen können.
Genau hier entstehen in vielen Hotel- und Eventsetups Reibungsverluste. Die Website ist informativ, aber nicht fokussiert. Die Suchanzeigen bringen Traffic, aber nicht genug Abschlussnähe. Und die Anfragestrecke ist zu lang oder zu unklar.
Ausgangslage: viel Information, aber keine klare Streckenlogik
Der bestehende Internetauftritt des Hotels war visuell ansprechend und inhaltlich breit aufgestellt. Für die gezielte B2B-Vermarktung als Tagungs- und Eventlocation brauchte es aber eine eigene Logik.
Das Kernproblem war nicht fehlende Sichtbarkeit allein, sondern mangelnde Fokussierung:
- zu viele unterschiedliche Themen auf einer Strecke,
- keine klar priorisierte Anfragelogik für Veranstalter,
- und keine speziell dafür gebaute Landingpage, die Suchintention, Vertrauen und Anfrage sauber miteinander verbindet.
Hinzu kam der Projektzeitpunkt. Die erste Projektphase fiel in die COVID-19-Pandemie. Gerade für Event- und Tagungslocations war das eine Situation, in der Standardkampagnen zu kurz greifen. Nachfrage war da, aber sie war deutlich sensibler gegenüber Hygiene, Flexibilität und Planbarkeit.
Was Think11 aufgebaut hat
Die Lösung war kein isolierter Anzeigenrefresh, sondern eine fokussierte Anfragearchitektur.
1. Eigene Landingpage für die B2B-Zielgruppe
Statt Interessenten durch den allgemeinen Hotelauftritt zu führen, wurde eine eigene Landingpage-Struktur aufgebaut, die exakt auf Veranstalter, Unternehmen und Organisationen zugeschnitten ist.
Der Aufbau folgte dabei einer klaren Logik:
- relevante Informationen schnell sichtbar machen,
- Raum für Vertrauen und Orientierung schaffen,
- und die Anfrage so einfach wie möglich halten.
Wichtig war nicht nur, was auf der Seite steht, sondern was bewusst weggelassen wurde. Deshalb wurde die Streuung reduziert: weniger Ablenkung, weniger Auswege, klarere Führung.
2. Conversion-orientierte Seitenstruktur
Im Zentrum der Strecke standen einige wenige Hebel:
- klare Call-to-Actions wie Anfrage oder Infomaterial,
- ein deutlich reduziertes Formular,
- emotionale, aber funktionale Bildsprache,
- sichtbare Referenzen und Trust-Elemente,
- und eine Seitenstruktur, die Suchintentionen direkt beantwortet.
Gerade bei B2B-Anfragen für Eventlocations ist das entscheidend. Wer eine Tagung oder ein Event plant, will nicht erst durch mehrere Ebenen klicken, um zu verstehen, ob die Location überhaupt passt.
3. Pandemie-sensible Kommunikation
Der Projektkontext machte einen weiteren Punkt wichtig: Rahmenbedingungen mussten sichtbar werden.
Deshalb wurde die Strecke nicht nur auf klassische Leistungsargumente ausgerichtet, sondern auch auf:
- Hygiene,
- flexible Raumgestaltung,
- aktuelle Anforderungen der Stadt Berlin,
- und schnelle Informationsaufnahme.
Das war kein Zusatzmodul, sondern ein echter Vertrauensfaktor in einer Phase, in der Unsicherheit direkten Einfluss auf die Conversion hatte.
Wie die Google-Ads-Logik angepasst wurde
Parallel zur Landingpage wurde auch das Google-Ads-Setup neu strukturiert. Der Fehler in vielen Accounts liegt hier darin, zu breit auf Location-, Hotel- und Eventbegriffe zu gehen, ohne dass Zielgruppe und Angebotsseite wirklich zusammenpassen.
Für das Mercure Hotel MOA Berlin wurde deshalb eine deutlich präzisere Kampagnenlogik aufgebaut.
Wichtige Bestandteile waren:
- eine granularere Kontenstruktur für bessere Budgetsteuerung,
- Fokus auf Longtail-Keywords mit höherer B2B-Relevanz,
- Gebotslogik mit staerkerer Ausrichtung auf qualifizierte Zielgruppen,
- Einbindung von Calltracking für ganzheitlichere Messung,
- und thematische Erweiterungen, etwa in Richtung Prüfungs- oder Veranstaltungslocation.
Wichtig war ausserdem, die Maßnahmen nicht reflexartig zu pausieren, nur weil das Marktumfeld schwierig war. Gerade in dynamischen Phasen gewinnt oft die Marke, die ihre Kommunikation anpasst, statt komplett unsichtbar zu werden.
Warum Landingpage und Ads hier nur zusammen funktionieren
Der eigentliche Hebel lag nicht in einem einzelnen Kanal, sondern im Zusammenspiel.
Eine gute Kampagne kann schlechte Reibung auf der Seite nicht kompensieren. Und eine gute Landingpage hilft nur begrenzt, wenn die Anzeigenlogik zu unscharf ist.
Genau deshalb wurde das Projekt als gemeinsame Strecke gedacht:
- Suchintention aus Google Ads trifft auf passende Angebotsseite,
- Angebotsseite reduziert Hürden und erhöht Vertrauen,
- Conversion-Signale fliessen sauberer in die Optimierung zurück.
Das ist der relevante Unterschied zwischen Einzelmaßnahme und funktionierendem Demand-Setup.
Ergebnis: deutlich höherer Conversion-Wert der Strecke
Der zentrale Leistungsindikator dieses Projekts war nicht bloss mehr Traffic, sondern eine deutlich bessere Abschlusslogik auf der Anfragestrecke. Genau daraus entstand die im Projekt sichtbare Conversion-Steigerung von 230 Prozent.
Das ist vor allem deshalb relevant, weil die Wirkung nicht über aggressivere Reichweite erzeugt wurde, sondern über bessere Passung:
- klarere Botschaft,
- passendere Strecke,
- weniger Reibung,
- und sauberere Verzahnung von Anzeigen und Landingpage.
Gerade im B2B-Umfeld von Event- und Tagungslocations ist das oft der eigentliche Hebel. Nicht mehr Klicks entscheiden, sondern mehr qualifizierte Abschluesse pro Klick.
Was andere Hotel- und Eventmarken daraus lernen können
Der Fall zeigt ziemlich deutlich, dass Event- und Tagungsmarketing nicht wie generische Hotellerie-Vermarktung behandelt werden sollte.
Wenn der eigentliche Umsatz über Firmenanfragen, Veranstaltungen und Konferenzen entsteht, braucht auch die digitale Strecke eine andere Architektur:
- eigene Angebotsseiten statt Sammelnavigation,
- klare B2B-Botschaften statt allgemeiner Hoteltexte,
- geringere Formularhürden,
- und eine Kampagnensteuerung, die Suchanfrage und Seitenlogik wirklich zusammenführt.
Genau dann wird aus Sichtbarkeit auch Nachfrage.
Wenn Sie für ein komplexeres Setup tiefer einsteigen wollen, sind diese Seiten die sinnvollsten Anschlussstellen: