ECO2Fuel: Wie Think11 Kommunikation und Sichtbarkeit für ein EU-Klimaprojekt steuert

Case Study zum EU-Projekt ECO2Fuel: Think11 verantwortet Website, LinkedIn, PR und internationale Kommunikation eines komplexen Green-Deal-Konsortiums.

Kurzantwort

Case Study zum EU-Projekt ECO2Fuel: Think11 verantwortet Website, LinkedIn, PR und internationale Kommunikation eines komplexen Green-Deal-Konsortiums. Im Artikel findest du die konkrete Einordnung, operative Hebel und klare nächste Schritte für die Umsetzung.

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Forschungs- und Innovationsprojekte haben oft ein Sichtbarkeitsproblem. Nicht weil die Inhalte irrelevant waeren, sondern weil sie fachlich komplex, stakeholder-intensiv und kommunikativ schwer zugaenglich sind.

Genau deshalb ist das EU-Projekt ECO2Fuel als Case spannend. Think11 ist hier nicht nur externer Dienstleister, sondern offizieller Projektpartner innerhalb eines internationalen Konsortiums und verantwortet den kommunikativen Aufbau des Projekts.

ECO2Fuel Green Deal Projekt

Worum es bei ECO2Fuel geht

ECO2Fuel ist ein durch die EU gefördertes Green-Deal-Projekt zur Herstellung erneuerbarer und klimaneutraler Brenn- und Rohstoffe. Ziel ist es, ein elektrochemisches Niedertemperatursystem zur direkten CO2-Umwandlung in fluessige E-Kraftstoffe zu entwickeln und unter industriellen Bedingungen zu testen.

Der fachliche Kern ist hochkomplex. Das Projekt verbindet:

  • Energie- und Chemietechnologie,
  • industrielle Umsetzung,
  • internationale Forschungspartner,
  • und die politische wie wirtschaftliche Frage, wie gruene Technologie in den Markt getragen werden kann.

Damit ist ECO2Fuel kein klassisches Marketingprojekt mit direktem Abverkauf, sondern ein Kommunikationssystem für Sichtbarkeit, Vertrauen und Anschlussfähigkeit.

Warum dieses Setup kommunikativ schwierig ist

Viele Unternehmen unterschaetzen, wie anspruchsvoll Kommunikation in solchen Projekten ist.

Bei ECO2Fuel kommen mehrere Faktoren zusammen:

  • ein technisch erklärungsbedürftiges Thema,
  • viele internationale Projektpartner,
  • unterschiedliche Stakeholder aus Forschung, Industrie, Politik und Öffentlichkeit,
  • und die Notwendigkeit, Sichtbarkeit nicht nur zu erzeugen, sondern auch sauber zu koordinieren.

Genau hier greift klassische PR allein oft zu kurz. Ein einzelner Pressemoment reicht nicht, wenn über Jahre hinweg ein glaubwuerdiger Kommunikationsrahmen aufgebaut werden muss.

Die Rolle von Think11 im Konsortium

Think11 ist einer von 15 internationalen Partnern aus sieben Laendern und verantwortet die Kommunikation, Werbung und internationale Sichtbarkeit des Projekts.

Zu den betreuten Aufgaben gehoeren:

  • Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung der Website,
  • Betreuung der Social-Media-Kanäle mit Fokus auf LinkedIn,
  • redaktionelle Aufbereitung komplexer Inhalte,
  • Koordination von PR-Aktivitäten,
  • Abstimmung zwischen den Projektpartnern,
  • und Ansprache relevanter Medien, Formate und Podcasts.

Wichtig ist dabei: Das ist kein lose angehaengter Kommunikationskanal, sondern ein eigener operativer Strang innerhalb des Gesamtprojekts.

Ausgangslage: hohe Relevanz, aber kein Selbstlaeufer in der Sichtbarkeit

ECO2Fuel hat eine starke inhaltliche Basis:

  • internationale Partner,
  • ein Projektvolumen von über 20 Millionen Euro,
  • hohe Relevanz für Energie-, Klima- und Industriepolitik,
  • und eine mehrjaehrige Laufzeit.

Trotzdem wird Reichweite in solchen Projekten nicht automatisch mitgeliefert. Gerade Themen wie Wasserstoff, CO2-Nutzung oder industrielle E-Fuels brauchen Kommunikation, die komplexe Inhalte in verstaendliche, vertrauenswuerdige Formate übersetzt.

Der kommunikative Engpass liegt also meist nicht in der Substanz, sondern in der Übersetzung.

Wie Think11 die Sichtbarkeit aufgebaut hat

Die Arbeit an ECO2Fuel folgt nicht dem Muster einzelner Kampagnen, sondern einer dauerhaften Kommunikationsarchitektur.

1. Klare digitale Basis schaffen

Website und Projektauftritt müssen bei einem Forschungskonsortium mehr leisten als reine Information. Sie müssen:

  • das Projekt verstaendlich machen,
  • Beteiligte und Stakeholder einordnen,
  • Relevanz sichtbar machen,
  • und Anschlusskommunikation ermöglichen.

Deshalb wurde die Website nicht als statische Pflichtseite behandelt, sondern als zentrales Kommunikationshub.

2. LinkedIn als zentrale Sichtbarkeitsflaeche nutzen

Gerade für technologiegetriebene, internationale Projekte ist LinkedIn oft die realistischste Plattform, um Fachöffentlichkeit, Industrie, Investorennähe und politische Anschlussfähigkeit zusammenzubringen.

Hier lag der Fokus auf:

  • kontinuierlicher Sichtbarkeit statt Einzelspitzen,
  • fachlich belastbarer, aber verstaendlicher Aufbereitung,
  • konsistenter Projektkommunikation über längere Zeit,
  • und einer sauberen Balance zwischen Forschung, Nutzenversprechen und Aktualitaet.

3. Kommunikation zwischen Partnern steuerbar machen

Ein Konsortium mit vielen Partnern produziert nicht automatisch klare Kommunikation. Ohne redaktionelle Steuerung entstehen schnell Inkonsistenzen, Reibung und zu viel technische Innenperspektive.

Deshalb war die Koordination selbst Teil der Leistung. Kommunikationsarbeit bedeutete hier auch:

  • Inhalte abstimmen,
  • Themen priorisieren,
  • Botschaften konsistent halten,
  • und externe Sichtbarkeit entlang des Projektfortschritts strukturieren.

4. Reichweite über mediale Anschlussstellen erweitern

Neben Owned Media wurden auch Podcasts und andere Formate bewusst als Erweiterung genutzt. Das ist gerade bei komplexen Deeptech- und Nachhaltigkeitsthemen sinnvoll, weil solche Formate mehr Einordnungstiefe erlauben als klassische Kurzkommunikation.

Welche Wirkung sichtbar wurde

Die Wirkung des Setups zeigt sich nicht nur an einem einzelnen Peak, sondern an mehreren Signalen:

  • Der LinkedIn-Kanal gewann seit Projektstart 767 Follower rein organisch.
  • Das Projekt wurde für mehrere Podcasts sichtbar, darunter Formate wie “Haus der Wissenschaft”, “Scientists for Future” und “ENPOWER”.
  • Die Kommunikationsarbeit wurde innerhalb des Projektkontexts als so relevant bewertet, dass die Sichtbarkeit selbst zu einem strategischen Faktor für Anschlussfähigkeit und Wahrnehmung wurde.

Gerade bei öffentlich geförderten, technologisch komplexen Projekten ist das ein starkes Signal. Denn Reichweite allein zählt hier weniger als glaubwuerdige Relevanz in den richtigen Zielgruppen.

Warum dieser Case über klassische PR hinausgeht

Der spannende Punkt an ECO2Fuel ist, dass es sich nicht um Produktmarketing im engeren Sinn handelt. Es geht nicht um kurzfristige Conversion, sondern um Sichtbarkeit für ein Projekt, das:

  • Vertrauen bei Öffentlichkeit und Stakeholdern braucht,
  • Folgeinvestitionen und politische Anschlussfähigkeit erleichtern muss,
  • und einen komplexen technologischen Beitrag erklärbar machen soll.

Damit ist der Case besonders relevant für Unternehmen und Organisationen, die in regulierten, technisch anspruchsvollen oder öffentlichkeitsrelevanten Feldern arbeiten.

Was andere Organisationen daraus lernen können

ECO2Fuel zeigt ziemlich klar, dass Sichtbarkeit in komplexen Innovationsprojekten nicht als Nebenaufgabe behandelt werden sollte.

Wenn ein Thema schwer zu erklären ist, braucht es nicht weniger Kommunikation, sondern bessere Kommunikation:

  • eine saubere digitale Basis,
  • ein relevantes kanalisches Zuhause,
  • koordinierte redaktionelle Arbeit,
  • und jemanden, der fachliche Tiefe in anschlussfähige Kommunikation übersetzt.

Gerade in Deeptech-, Forschungs- oder Nachhaltigkeitskontexten ist das oft der Unterschied zwischen einem wichtigen Projekt und einem unsichtbaren Projekt.

Wenn Sie für ähnliche Kontexte tiefer einsteigen wollen, sind diese Seiten die sinnvollsten Anschlussstellen:

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