SW-MOTECH: 187 % Umsatzsteigerung und internationale Skalierung
Case Study zu SW-MOTECH: Wie Think11 Google Ads, internationale Laenderkonten und eine klare Skalierungslogik aufgebaut hat.
Kurzantwort
Case Study zu SW-MOTECH: Wie Think11 Google Ads, internationale Laenderkonten und eine klare Skalierungslogik aufgebaut hat. Im Artikel findest du die konkrete Einordnung, operative Hebel und klare nächste Schritte für die Umsetzung.
SW-MOTECH - das Unternehmen
Von Bikern für Biker: Hinter der Marke mit dem roten Bullen stehen mittlerweile über 400 kluge Köpfe. Gegründet wurde das Unternehmen 1999 von drei begeisterten Motorradfahrern und zählt heute zu den führenden Anbietern von Motorradzubehör mit einer weltweiten Marktpräsenz.

Bei SW-MOTECH dreht sich von der ersten Designidee über den Prototypen bis zur Fertigung alles um erstklassiges Zubehör für Motorräder. Dabei arbeitet das Unternehmen mit bekannten Hersteller wie BMW, Ducati, Kawasaki, KTM, Moto Guzzi, Suzuki und Yamaha zusammen und bietet ein Portfolio mit über 3.000 eigenen Produkten. Bekannt wurde die Marke SW-MOTECH mit dem weltweit ersten abnehmbaren Kofferträger, der QUICK-LOCK Befestigung für Tankrucksäcke und den BLAZE Satteltaschen.
Think11 übernimmt Marketingaktivitäten
Neben dem Consulting zur Shop-Neuausrichtung liegt schon seit November 2019 die Betreuung der SEA-Aktivitäten in den Händen der Think11 GmbH.
Zu den Herausforderungen zählten neben einem effizienten Budgeteinsatz in einem stark saisonal geprägten Geschäft das wirtschaftlich rentable Wachstum innerhalb vorgegebener Kosten-Umsatz Relationen.
Auch der Betreuung und dem Aufbau von mittlerweile 5 festen Länderkonten sowie der Aussteuerung der Werbung in einem europaweiten Werbekonto durfte sich die Think11 annehmen.
Ausgangslage: Wachstum nur mit sauberer Steuerung
Gerade bei einem Sortiment mit vielen Produktkategorien, internationaler Nachfrage und saisonalen Ausschlaegen reicht es nicht, einfach mehr Budget in den Markt zu geben. Das Setup musste so angelegt werden, dass Wachstum in mehreren Laendern möglich wird, ohne die Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren.
Entscheidend waren dabei drei Punkte:
- klare Kosten-Umsatz-Ziele statt Reichweitenwachstum um jeden Preis,
- ein steuerbares Laendersetup für unterschiedliche Marktbedingungen,
- und eine enge Verbindung von Shop-Ausrichtung und Paid Search, damit aus Sichtbarkeit tatsaechlich belastbare Umsätze entstehen.
Gerade diese Verbindung macht aus SEA keine isolierte Kampagnenarbeit, sondern einen operativen Wachstumskanal.
Wie Think11 die Skalierung angelegt hat
Der Hebel lag nicht in einer einzelnen Maßnahme, sondern in der Struktur:
- Laenderspezifische Konten schaffen die Grundlage für unterschiedliche Suchlogiken, Prioritäten und Budgets.
- Ein europaweites Werbekonto mit klarer Steuerung sorgt dafür, dass Expansion nicht im Wildwuchs endet.
- Rentabilitaet als Leitplanke hilft dabei, Wachstum in einem stark kompetitiven Markt nicht mit unprofitabler Aktivität zu verwechseln.
Für Marken wie SW-MOTECH ist genau das entscheidend: Internationalisierung braucht ein Setup, das neue Märkte ermöglicht, aber die operative Kontrolle nicht verliert.
SW-MOTECH expandiert
Die Marketingstrategie schlägt an: Das Unternehmen erweiterte seine Standorte und gründete 2020 eine Niederlassung in den USA in Portland, Oregon. Daraufhin folgte 2022 die Gründung der italienischen Niederlassung in Boves bei Cuneo.
- So konnten von 2019 bis 2021 49,31% mehr Umsatz für Google Ads generiert werden.
- Mit einem Gesamtwachstum des Umsatz von 2019 bis 2021 um stolze 187% …
- … erfolgte die erfolgreiche Einführung und Weiterentwicklung der Werbung in IT, FR und den USA.
“Die Zusammenarbeit mit Think11 war und ist für uns die beste Entscheidung: Durch ihre professionelle Unterstützung konnten wir nicht nur unseren Umsatz fast verdoppeln, sondern auch weitere Standorte erschließen und uns als Marke europaweit stärker positionieren.” Nils Müller, Teamleiter E-Commerce SW-MOTECH
Was der Case für andere internationale E-Commerce-Marken zeigt
Der Fall SW-MOTECH ist vor allem deshalb spannend, weil hier nicht nur ein einzelner Performance-Sprung sichtbar wird. Das eigentliche Signal liegt in der Kombination aus profitablem Wachstum, internationaler Kontenlogik und sauberer Markterschliessung.
Für andere E-Commerce-Unternehmen laesst sich daraus gut ableiten:
- Internationale Skalierung funktioniert besser mit klar getrennten Marktlogiken als mit einem unscharfen Einheits-Account.
- Wirtschaftlichkeit muss von Anfang an Teil der Steuerung sein, nicht erst der nachgelagerte Controlling-Blick.
- Shop, Angebot und Paid-Architektur müssen gemeinsam gedacht werden, wenn mehrere Märkte gleichzeitig wachsen sollen.
Genau dadurch wird aus SEA kein kurzfristiger Uplift, sondern ein belastbares System für Expansion.
Gerade für Hersteller mit mehreren Märkten und hoher Produkttiefe ist das der relevante Punkt: Nicht der lauteste Account gewinnt, sondern das Setup, das Wachstum auch unter Komplexitaet steuerbar macht.