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Die deutsche Sucht nach Clubhouse

Wenn eine App innerhalb kürzester Zeit einen viralen Hype ausgelöst hat, dann war es Clubhouse. Die Drop-in audio chat App verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Aber warum und worum geht’s? 

Seyed Schahab Hosseiny

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Das exklusive Clubhouse Whitepaper

Clubhouse – auf einmal war die App überall. Doch was genau ist Clubhouse eigentlich und wer steckt dahinter? Wir verraten es Ihnen! Außerdem veranschaulichen wir Ihnen, wie die App aufgebaut ist und was es mit den Räumen, Clubs und Events auf sich hat. Dabei haben wir natürlich auch den ein oder anderen Tipp parat, wie Sie Ihr Profil perfekt in Szene setzen oder welche Stärken Sie als Moderator eines Raumes mitbringen sollten. Und natürlich erläutern wir für Sie, welche Vorteile Clubhouse für Ihr Business hat.

Auf rund 30 Seiten zeigen wir Ihnen, wie Sie auf Clubhouse durchstarten. Und falls Sie kein iPhone haben, gibt Ihnen unser Whitepaper einen exklusiven Einblick in die Funktionen der App, damit Sie perfekt für den Launch vorbereitet sind.

Fordern Sie jetzt Ihr Exemplar an und lesen Sie alles Wissenswerte zur Clubhouse App.

Kapitel

  • Was dich hier erwartet
  • Was ist Clubhouse?
  • Der Aufbau der Clubhouse App
  • Herzlich Willkommen im Club – Funktionen und Ablauf
  • Zahlen, Daten, Fakten
  • So gestaltest du das perfekte Profil
  • Tipps für Moderatoren
  • Clubhouse und der liebe Datenschutz
  • Wie hilft Clubhouse dir und deinem Business

Das erwartet Sie

In den USA geht die App schon seit geraumer Zeit viral – in Deutschland kommt sie nun auch an und das ziemlich rasant: die Rede ist natürlich von der Clubhouse App! Eine rein audiobasierte App, in der die Nutzer an Live-Talks entweder als Zuhörer partizipieren oder einen eigenen “Club” aufmachen können, um über die diversesten Dinge zu diskutieren. Und zur Freude mancher: ganz ohne Kameraeinsatz.

Und der Hype ist gerade mehr als real – da kann es schon mal passieren, dass man auf einmal in einem Raum mit Christian Lindner, Thomas Gottschalk, Elyas M’Barek oder Joko Winterscheidt landet und über Gott und die Welt spricht. Fakt ist: in der Clubhouse App ist gerade so ziemlich jeder unterwegs – vorausgesetzt natürlich, dass er oder sie ein iOS-Gerät besitzt. 

Kaum eine App wurde innerhalb kürzester Zeit heißer diskutiert – wie ein Lauffeuer ging das Thema durch Instagram, LinkedIn und Co. “Wer hat noch einen Invite?” war wohl die meistgestellte Frage in den Sozialen Netzwerken, um eine der heißbegehrten Mitgliedschaften zu ergattern.

Was ist Clubhouse?

Die Clubhouse App reiht sich in die Gruppe der Sozialen Netzwerke ein und funktioniert dabei doch ganz anders als ihre Wettbewerber: In Clubhouse liegt der Fokus nicht auf ästhetischen Bildern oder unterhaltenden Videos – hier geht es rein um Audio-Konversationen: Kein Chat, keine Kommentare! Bei manchen wird sie auch liebevoll die “Telefon-Podcast-Livestream-App” genannt, da sie all das vereint. Die App selbst trägt den Titel: “Clubhouse: Drop-in audio chat”. 

Die Macher aus den USA folgen mit ihrer App einem sich schon seit längerem abzeichnenden Trend: Dem Fokus auf die Stimme. Egal, ob wir uns den Podcast-Hype anschauen, unsere liebe Alexa im Wohnzimmer etwas fragen oder unsere WhatsApp-Chats, gefüllt mit Voice-Nachrichten, ansehen – unsere Stimme kommt bei zahlreichen Handlungen zum Einsatz, wodurch wir uns Prozesse erleichtern und schneller und gezielter kommunizieren können. Im Grunde fühlt man sich bei Clubhouse ein bisschen so, als würde man auf einer Konferenz eine Live-Podiumsdiskussion verfolgen oder eben einen Podcast – nur ungeschnitten und ohne die Möglichkeit, sich das Gesagte nochmal anzuhören.

Dein Profil – Tipps für ein professionelles Setting

Keine Feeds, gefüllt mit Memes, Videos, Reels oder ähnlichem: Dein Clubhouse-Profil ist relativ clean. Oben links befindet sich dein Profilbild – dies kannst du aus deinem Album wählen oder in der App aufnehmen. Achte auf eine gute Qualität deines Fotos, es ist dein visuelles Aushängeschild in der App. Beispielsweise wird es in jedem Raum gezeigt, egal, ob du als Sprecher oder nur als Zuhörer dort unterwegs bist und auch in den Hallways deiner Follower, falls du dich gerade in einem Raum befindest. Unter deinem Bild in deinem Profil siehst du eine Übersicht über die Anzahl deiner Follower und den Personen, denen du folgst. 

Gleich danach gibt es ein Textfeld, in welchem du Infos zu dir reinschreiben und Emojis hinzufügen kannst. Das Platzieren von Links ist nicht möglich. Wichtig für den Textblock ist: Versuche in den ersten drei Zeilen (ca. 125 Zeichen) die wichtigsten Infos zu dir kurz und knackig zu verpacken. Diese Zeilen werden als Kurzbio zu dir angezeigt, wenn jemand im selben Raum wie du bist und auf dein Icon klickt. Hier bekommen andere Mitglieder also direkt einen Überblick über dich und deine Person. Wie vorhin schon einmal kurz angemerkt, können Personen über Keywords andere Personen finden. Clubhouse filtert dies durch die genutzten Keywords in den Bios – mach dir also bewusst, welchen Bereich du potenziell mit wertvollen Beiträgen unterstützen kannst oder in welche thematische Richtung du dein Netzwerk aufbauen möchtest. So können andere Mitglieder basierend auf deinen Interessen erfahren, für welche Clubs sie dich bspw. als Member einladen könnten.

Clubhouse und der liebe Datenschutz

Bei all den Liebesbekundungen zur App und der intensiven Nutzung von einigen Mitgliedern kämpft Clubhouse aktuell jedoch noch mit einigen Problemen und Schwachstellen bezüglich des Datenschutz.

Einer der größten Konflikte besteht beim Zugriff auf die Kontaktliste des iPhone-Besitzers. Während des Anmeldeprozess fragt die App, ob sie sich die Informationen der Kontaktliste des Mobiltelefons zu eigen machen darf – so können User am Ende weitere Kontakte zu Clubhouse einladen. Ähnlich ist auch WhatsApp vorgegangen, was seiner Zeit schon zu einem Aufschrei bei Datenschützern in Europa führte. Datenschutzkonformer wäre es, wenn von jedem einzelnen Kontakt zuvor die Erlaubnis eingeholt würde – letztlich landen die Daten nämlich auf einem Server in den USA. Ein Problem was daran anschließt: Aus der Privacy Policy von Clubhouse wird nicht deutlich, wofür die Daten überhaupt gesammelt werden. 

Da die App in zahlreichen Ländern verfügbar ist, kann das Entwicklerteam einen riesigen Pool an Daten aufbauen. Stellt sich nur die Frage: Wofür eigentlich? Eine Antwort darauf wäre wünschenswert.